26. Januar 2012: URJA - The Fusion Xperience (mit: Ustad Zakir Hussain, Niladri Kumar, Taufiq Qureshi, Dilshad Khan) im Shubham Garden in Pune
01. Februar 2012: "Roberto Devereux" von Gaetano Donizetti in der Bayerischen Staatsoper (ML: Friedrich Haider; Insz.: Christof Loy; mit: Edita Gruberova, Joseph Calleja)
03. Februar 2012: Matthias Goerne, am Klavier begleitet von Alexander Schmalcz im Nationaltheater in München (Lieder von Mahler und Schumann)
07. Februar 2012: Juliane Banse, am Klavier begleitet von Wolfram Rieger im Cuvilliés-Theater in München (Lieder von Mendelssohn, Liszt, Britten)
14. Februar 2012: Fazil Say, Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, Pedro Halffter (Werke von de Falla, Ravel, Gershwin)
21. Februar 2012: "Madama Butterfly" von Giacomo Puccini in der Bayerischen Staatsoper (ML: Stefano Ranzani; Insz.: Wolf Busse; mit: Roberto Alagna)
03. März 2012: Abonnementkonzert der Münchner Symphoniker in der Philharmonie im Gasteig in München (Dirigent: Georg Schmöhe; Klavier: Marianna Shirinyan; Werke von Rossini, Grieg, Mussorgki)
04. März 2012: Maxim Vengerov, Ensemble Orchestral de Paris in der Philharmonie im Gasteig in München (Werke von Beethoven)
24. März 2012: "Eugen Onegin" von Peter Tschaikowsky in der Bayerischen Staatsoper (ML: Pietari Inkinen; Insz.: Krzysztof Warlikowski; mit: Simon Keenlyside, Pavol Breslik)
25. März 2012: Nikolai Tokarev, Martin Angerer, Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Radoslaw Szulc (Werke von Janácek, Rosenblatt/Borodin, Schostakowitsch, Bach)
19. April 2012: 6. Abonnementkonzert des Münchener Kammerorchesters im Prinzregententheater in München (Dirigent: Alexander Liebreich; mit: Miklós Perényi; Werke von Ludwig van Beethoven, Toshio Hosokawa, György Ligeti)
02. Mai 2011: Viva Belcanto in der Philharmonie im Gasteig in München (ML: Rossen Milanov; mit: Vesselina Kasarova, Krassimira Stoyanova, Münchner Opernorchester)
06. Mai 2012: Thomas Hampson, am Klavier begleitet von Wolfram Rieger im Herkulessaal der Residenz in München (Lieder von Schumann, Massenet und Barber)
24. Mai 2012: 4. Abonnementkonzert D des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks im Herkulessaal der Residenz in München (Dirigent: Christoph Eschenbach; mit: Matthias Goerne; Werke von Schubert, Strauss, Brahms)
28. Mai 2012: Premieren-Konzert mit dem Dresdner Festspielorchester (Dirigent: Ivor Bolton; mit: Giuliano Carmignola, Danielle de Niese; Werke von Naumann, Bach, Haydn, Mozart, Beethoven)
21. Juni 2012: 8. Abonnementkonzert des Münchener Kammerorchesters im Prinzregententheater in München (Dirigent: Alexander Liebreich; mit: Juliane Banse; Werke von Igor Strawinski, Miroslav Srnka, Robert Schumann, Gustav Mahler)
28. Februar 2013: Patricia Kaas singt Edith Piaf in L'Olympia in Paris
Künstlerin des Monats: Lucia Popp in "Così fan tutte", Zürich, 1993
Sie gehört nicht zu den Sängerinnen, von der im Jahr unzählige Best-of-CDs erscheinen, die von mit der Klassik nicht so Vertrauten als Erkennungsfigur genannt wird, die jedermanns Lieblingssopranistin ist. Und doch wissen ihre Fans, dass es eine wie sie niemals wieder geben wird. Der Klang, die Vielseitigkeit, die Beseeltheit ihres Gesangs sprechen Bände.
Jetzt sind bei YouTube Bootleg-Aufnahmen einer ihrer letzten Bühnenrollen aufgetaucht, die Fiordiligi aus W. A. Mozarts "Così fan tutte" in der Oper Zürich aus dem Jahr 1993. Sie starb im darauffolgenden Jahr. Die musikalische leitung hatte Nikolaus Harnoncourt. In der Playliste sind die Ausschnitte vertreten, so wie sie hochgeladen wurden: Fiordiligis große Arie "Come scoglio" ("Wie ein Fels"), das Duett "Ah, guarda sorella" mit Dorabella (gesungen von Ann Murray) und Fiordiligis Rezitativ und Arie "Ei parte ... Per pietà, ben mio, perdona". Sie singt gar nicht wie ein Fels, sondern wie jemand, der solche zum Erweichen bringt.
Wer davon nicht genug bekommen kann und eventuell das Ganze auf seinem MP3-Spieler unterwegs anhören will, der kann die Ausschnitte auch als MP3-Dateien herunterladen (64 kbit/s).
Kurkritiken: "Gomidas Songs" von Isabel Bayrakdarian, "Sentir" von Yasmin Levy, "Still Standing" von Monica, "Human" von Brandy
Von nun an gibt es eine neue Rubrik im Blog der Lieder, die der Kurzkritiken. Vorgestellt werden Alben, die in meine wöchentliche Top 5 aufgenommen werden, hier aber nicht ausführlich besprochen wurden. Eine zukünftige Langrezension ist aber nicht ausgeschlossen.
"Gomidas Songs" von Isabel Bayrakdarian: Die armenische Nachtigall widmet such auf ihrem Rezital aus dem Jahre 2008 dem Vater der Klassischen Musik des armenischen Volks Komitas (auch: Gomidas) Vardapet. Sie singt einige seiner schönsten Lieder, die an Armenien, an den Orient erinnern, vom stolzen Volk erzählen. Die luftige Gesangslinie und die Seelenfülle der Lieder sind für die in Kanada lebende Sängerin kein Problem. Auch wenn man kein Wort versteht, sie weiß, mit dem Zuhörer zu reden und ihm die Botschaft unmissverständlich nahezubringen. Einer der besten Liedsoprane unserer Tage. Hier beweist sie es wieder einmal.
"Sentir" von Yasmin Levy: Auf ihrem vierten Studioalbum bleibt sich die israelische Sängerin Yasmin Levy treu. Wieder einmal gibt es eine Mischung aus ladinischen Volksliedern, Selbstgeschriebenem und Coverversionen populärer Welthits, alles angehaucht mit Flamenco. Diesmal covert sie zum Beispiel Leonard Cohens Nervennummer "Hallelujah", auf Spanisch natürlich, man will es gar nicht mehr hören und tut es doch gerne. Ihr Duett mit ihrem verstorbenen Vater und Musikforscher auf "Una pastora" ist der Höhepunkt des Werkes. Nicht ihr bester Wurf, aber einer Yasmin Levy allemal würdig. Ihre ausdrucksstarke Stimme und die intensive Instrumentierung tun ihr Übriges.
"Still Standing" von Monica: Ihr erstes Studioalbum seit vier Jahren und nach einer Mutterschaftspause bringt Monica wieder an die Spitze der amerikanischen R&B-Charts. Verdient hat sie es. Sie liefert eine solide, moderne Platte ab. Sie kann mit Ohrwürmern von Missy Elliott brillieren ("Everything to Me") und ihre wunderschöne Stimme bei ruhigeren Nummern ("Stay or Go") zur vollen Geltung bringen. Die von Whitney Houston beeinflusste Sängerin ist endgültig zur erwachsenen Frau geworden, hat das Softporno-Image abgestreift und wird hoffentlich auch in Europa damit Erfolg haben.
"Human" von Brandy: Das bisher letzte Studioalbum der Schauspielerin und Sängerin Brandy aus dem Jahr 2008 war leider in großem Stile gefloppt, dabei ist ihr ein gutes Album gelungen. Mit ihrem Stammproduzenten Rodney Jerkins ("It's Not Right But It's Okay" von Whitney Houston) hat sie einige Ohrwürmer parat. Ihre sandpapierrauhe Stimme fügt sich stimmig in das Gesamtbild und stellt eine erwachsene Fraue, die ine rster Linie nur Mensch ("Human") ist. Anspieltipps: "The Definition", "Long Distance" und "Fall".